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„BeFoRe“ – ein grenzüberschreitendes Projekt zu nachhaltiger Entwicklung und globaler Verantwortung

„BeFoRe“ – ein grenzüberschreitendes Projekt zu nachhaltiger Entwicklung und globaler Verantwortung

In den nächsten zwei Jahren werden in zwei Pilotregionen in Niederösterreich und in der Slowakei globale Verantwortung und Nachhaltigkeit zum Thema. Der Regionalverband Industrieviertel begeleitet diese Initiative als Partner.

Projekt BeFoRe
Das Projekt BeFoRe „Ausgestaltung von regionalen Beteiligungsprozessen mit dem Fokus Globale Verantwortung in ländlichen Pilotregionen für Europa“ wurde Ende August mit einem Treffen aller ProjektpartnerInnen aus der Slowakei und Österreich gestartet. Das Projekt findet im Rahmen des EU Programms „creating the future“ statt. Projektpartner sind das Amt der NÖ Landesregierung (Abteilung Landentwicklung), das Umweltbundesamt, Südwind NÖ Süd, der Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement und Slovenska agentura zivotneho prostredia (Slowakische Umweltagentur) sowie Strom zivota (Lebensbaum).

Gemeinsam anpacken für nachhaltige Entwicklung
„Niederösterreich möchte als Motor der ARGE Donauländer die Zusammenarbeit mit seinen Nachbarländern zur Entwicklung der ländlichen Räume weiter forcieren. Insbesondere die ländlichen Regionen leben von der Beteiligung der Bevölkerung, die uns in diesem Projekt ein besonderes Anliegen ist,“ so HR DI Christian Steiner, Leiter der Abteilung Landentwicklung im Amt der NÖ Landesregierung. Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, in ländlichen Pilotregionen Grundlagen für regionale Beteiligungsprozesse mit Fokus auf globale Verantwortung und Nachhaltigkeit zu schaffen. „Wir wollen in den nächsten beiden Jahren den abstrakten Begriff nachhaltige Entwicklung mit Leben füllen: mit vielen Möglichkeiten zu diskutieren, Maßnahmen zu entwickeln und bei der Umsetzung mitzuwirken“ so Dr. Therese Stickler vom Umweltbundesamt.

Im Rahmen des Projekts werden einerseits Aktivitäten für Regionen und Gemeinden, andererseits Schulprojekte durchgeführt. Um den Aufbau von nachhaltigen Regionen auf eine solide Basis zu stellen, werden Nachhaltigkeitsindikatoren adaptiert und um das Thema Globale Verantwortung ergänzt. So wird nachhaltige Entwicklung in der Region erfassbar und planbar. Die Region erkennt ihre Potentiale und kann Schwerpunktsetzungen vornehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbindung von RegionsvertreterInnen sowie der breiten Bevölkerung in die Gestaltung als auch die Umsetzung von Maßnahmen.

„In das Projekt werden auch Schulen in den Regionen eingebunden. Es werden neue regionsspezifische Workshops entwickelt und Bildungsmaterialien zum Thema globale Verantwortung erstellt“, so Südwind-Geschäftsführerin Dr. Ingrid Schwarz. Die SchülerInnen dokumentieren dabei Spuren der Nachhaltigkeit und Nicht-Nachhaltigkeit in der Region.

Kontakt im Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement: Mag. (FH) Claudia Ziehaus, c.ziehaus@industrieviertel.at 0676 812 20366

 

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1 Kommentar

  1. schneider r.

    Das Industrieviertel scheint sich ja in den letzten 25 Jahren maßgeblich entwickelt zu haben.
    Klingt für mich nach einer guten Kombination. Nachhaltige Regionalförderung und Entwicklung und das Schaffen neuer Arbeitsplätze.
    http://www.ecoplus.at/de/ecoplus/regionalfoerderung/news/25-jahre-regionalfoerderung-im-industrieviertel

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