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11 StudentInnen auf Praxis-Check im Schneebergland zum Thema Altern in der Region

11 StudentInnen auf Praxis-Check im Schneebergland zum Thema Altern in der Region

An der Technischen Universität Wien findet derzeit im Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung eine Lehrveranstaltung zum Thema Active Ageing und Barrierefreiheit statt. Projektassistent DI Dr. Andreas Dillinger erfuhr vom EU-Projekt Active Ageing des Regionalverbandes Industrieviertel-Projektmanagement, das zu exakt demselben Thema in der Region Schneebergland und Keszthely bedarfsorientiert Initiativen zur Vorbereitung der Region auf die kommenden Herausforderungen setzt. Um den StudentInnen Einblick in die Praxis zu ermöglichen, wurde am 28. Mai 2014 eine Exkursion organisiert.

Initiativen zum Thema Regionalentwicklung & Active Ageing

Die 11 StudentInnen sollten durch die Exkursion eine Ergänzung zur an der Universität Wien gelernten Theorie erfahren – und durch Erkundungen vor Ort und durch Gespräche mit Verantwortlichen und Betroffenen ein Gefühl für die Herausforderungen des Demografischen Wandels bekommen. DI Martina Sanz, Kleinregionsmanagerin des Schneeberglandes, stellte den StudentInnen die Region vor und gab ihnen einen Einblick über die regionale Situation.
Dr. Inge Derkits vom Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement ergänzte den Überblick mit Informationen darüber, was die Bevölkerung des Schneeberglandes über das Thema Altern in der Region denkt, und an welchen regionalen Strategien derzeit im Rahmen des Projektes Active Ageing gearbeitet wird.
Baumeister Ing. Reinhard Hackel präsentierte den interessierten StudentInnen das Umsetzungskonzept der Ergebnisse der Barrierefreien Ortsbegehungen der Gemeinden Bad Fischau-Brunn und Gutenstein, wo im Zuge der Planung des Wohnprojektes „Projekt Senior aktiv“ auch Ergebnisse der Analyse zum Thema barrierefreie Ortsraumgestaltung des Projektes Active Ageing umgesetzt werden sollen.

Diskussion & Einblick in aktuelle europaweite Pilotprojekte

Gemeinsam wurden Themen wie Ermöglichung von Mobilität und Teilhabe (Sammeltaxi, Einkaufsfahrten), Wohnenbleiben im Ort (mobile Dienste), gesundheitliche Versorgung und –vorsorge, zeitgerechtes Einplanen von Barrierefreiheit bei neuen Bauprojekten u.ä. diskutiert. Die StudentInnen brachten dabei neueste Theorien und Pilotkonzepte aus anderen europäischen Ländern ein, die auf ihre Tauglichkeit für die Region geprüft wurden, wie etwa die Idee der Schaffung von Begegnungszonen, im Rahmen derer die Aufteilung der Straßenzüge auf Gehsteig und Fahrweg wegfallen.

Weitere Informationen: Mag. Dr. Ingeborg Derkits (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 67681220339, E: i.derkits@industrieviertel.at

Das Projekt Active Ageing (Interregionale Zusammenarbeit zur Förderung von Active Ageing in Pilotgemeinden in Österreich und Ungarn) wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation ÖSTERREICH-UNGARN 2007-2013 durch den Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung, das Seniorenreferat des Landes NÖ und Ungarn gefördert.

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