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Mit einem weiblichen „Role Model“ an der Spitze durch die LMF

Mit einem weiblichen „Role Model“ an der Spitze durch die LMF

9 Schülerinnen der EMS Grünbach waren kürzlich im Rahmen des EU-Projektes FEMCOOP auf Betriebserkundung bei der Leobersdorfer Maschinenfabrik. Dort nutzten sie die Gelegenheit, sich von Angelika Schöberl, die im 2. Lehrjahr bei der LMF als Maschinenbautechnikerin lernt, etwas über ihre Arbeit, ihre Motivation diesen Beruf zu ergreifen, und die Vorteile eines technischen Berufes erklären – und zeigen zu lassen.

Weibliche Role Models als Ansprechpersonen

Im Rahmen des EU-Projektes Femcoop des Regionalverbandes Industrieviertel-Projektmanagement werden junge Mädchen auf technische Berufe als viel versprechende Option für ihre berufliche Zukunft aufmerksam gemacht. Dies erfolgt mittels verschiedener Maßnahmen, unter anderem der Aktion „Check it out, Girls!“, einer Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice Neunkirchen und regionalen Betrieben.

„Ich habe in mehrere Berufe hineingeschnuppert, aber als ich mir bei der Leobersdorfer Maschinenfabrik den Lehrberuf Maschinenbautechnikerin angesehen habe, war mir sofort klar: das ist es,“ erzählt die 16-jährige Angelika mit einem Grinsen im Gesicht. Sie schraubt, feilt, schweißt an riesigen Kompressoren und beeindruckt damit die Mädels der EMS Grünbach. Mit Angelika als „Role Model“ an der Spitze führt eine Gruppe Lehrlinge die Mädels durch den Betrieb, erklärt ihre Arbeit und was sie daran so fasziniert.

Mehr weibliche Lehrlinge in technischen Berufen willkommen!

Lehrlinge sind bei der LMF nicht nur Auszubildende, sie sind aktiv in wichtige Prozesse eingebunden: „Sie sind diejenigen, die auch die Interviews mit den BewerberInnen für die LMF-Lehrstellen führen, sie haben die Aufnahmetests ausgearbeitet, sie stellen unseren Betrieb vor, wenn wir in Schulen gehen,“ erklärt Ausbildungsleiter Josef Weninger. Daniel Bacher, Personalverantwortlicher im Betrieb würde sich über mehr weibliche Lehrlinge freuen: „Es scheitert sicherlich nicht an der Kraft, und die Arbeit ist auch nicht schmutzig. Eines ist aber wichtig: man sollte sich die Zeit nehmen herauszufinden, was einen interessiert bevor man leichtfertig eine Berufsentscheidung fällt!“

Nachdem die Mädchen der EMS Grünbach einen Workshop mit dem AMS zur Vorbereitung auf die Themen Gender, Stärken und technische Berufe bekommen hatten und danach zur Betriebserkundung fuhren, werden sie in einem abschließenden Schritt mit ihrer Lehrerin, der engagierten Regina Labenbacher, das Erlebte reflektieren, um ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Eine der 9 jungen Frauen tendiert derzeit sogar Richtung Landmaschinentechnikerin, und wurde durch die Erfahrung mit Angelika in der LMF darin bestärkt…

Weitere Informationen: Mag. Barbara Maca (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 676 81220555, E: b.maca@industrieviertel.at, www.femcoop.net

Das Projekt Femcoop wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation ÖSTERREICH-UNGARN 2007-2013, durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, das Land Steiermark, den Regionalverband Industrieviertel, die Wirtschaftskammer NÖ, die Industriellenvereinigung NÖ und Ungarn gefördert.

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