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„Aktives Altern“ –  Europäisches Jahr 2012

„Aktives Altern“ – Europäisches Jahr 2012

Das Jahr 2012 ist zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen worden. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu fördern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet.

Altern bei guter Gesundheit
Der wachsende Anteil älterer Menschen in Europa macht es wichtiger denn je, Altern bei guter Gesundheit für alle und insbesondere für ältere Menschen zu fördern: u.a. durch Prävention sowie Sicherstellung des Zugangs zu angemessener und qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung, Langzeitpflege und sozialen Diensten. Altern bei guter Gesundheit kann die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen erhöhen, ihnen ein längeres Aktivsein in der Gesellschaft ermöglichen, ihre individuelle Lebensqualität verbessern und Gesundheits-, Sozial- und Pensionssysteme entlasten.

Generationen gemeinsam
Aus gutem Grund ist das Europäische Jahr 2012 nicht nur dem aktiven Altern gewidmet, sondern auch der „Solidarität zwischen den Generationen“, also der gegenseitigen Unterstützung von Jüngeren und Älteren. In Zeiten, in denen die Jüngeren weniger und die Älteren mehr werden, ist das besonders wichtig. Soziale Sicherheit und sozialer Zusammenhalt sind die Grundlagen für das Gelingen des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen.

Mitverantwortung aller gefragt
Die Förderung des aktiven Alterns erfordert einen mehrdimensionalen Ansatz. Neben dem Engagement jedes einzelnen ist die Verantwortung von politischen FunktionsträgerInnen sowie von Unternehmen und Sozialpartnern und allen relevanten Akteuren ebenso notwendig wie die dauerhafte Unterstützung aller Generationen.

Alter neu denken
Eine Aufgabe des Europäischen Jahres ist es, Vorurteilen und Klischees entgegen zu wirken. So steht zum Beispiel den oft zitierten angeblichen volkswirtschaftlichen Belastungen durch eine älter werdende Gesellschaft eine erhebliche Produktivität älterer Menschen gegenüber: In Österreich wird weniger als ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Sozialleistungen im Bereich der Altenpflege aufgewendet. Zugleich erbringt die ältere Generation beträchtliche Leistungen: So sind 45 Prozent aller pflegenden Angehörigen 60 Jahre und älter. Weiters unterstützen ÖsterreicherInnen über 60 Jahre ihre Kinder und Enkel – hochgerechnet – mit rund drei Milliarden Euro jährlich.

Quelle: http://www.aktivaltern2012.at/

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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