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Herausforderungen & Chancen für ein zukünftiges Miteinander von Jung und Alt

Herausforderungen & Chancen für ein zukünftiges Miteinander von Jung und Alt

Die Eröffnungskonferenz des EU-Projektes „Active Ageing“ des Regionalverbandes Industrieviertel-Projektmanagement am 9. April 2013 in Keszthely versprach Ansätze zu den Themen Erhalt der Nahversorgung, Abwanderung der jungen Bevölkerung und steigende Lebenserwartung zu entwickeln um das Miteinander der Generationen in der Region (für NÖ: im Schneebergland) zu stärken.
Der Obmann der Kleinregionen Schneebergland, Bgm. Josef Laferl betonte, dass jede Generation auf der älteren aufbaut: „Es ist wichtig, die Lebensqualität in der Region aufrecht zu erhalten und an die Bedürfnisse der kommenden Jahre anzupassen.“

Lebensqualtität und soziales Miteinander – generationenübergreifend
„Active Ageing“ ist ein österreichisch-ungarisches Projekt zu den Themen Gemeinde, Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Hintergrund des Demographischen Wandels. Das Projektgebiet umfasst die Kleinregionen Schneebergland und Keszthely. Personen aus der regionalen Verwaltung, Politik, StudentInnen, PensionistInnen, Pflegeeinrichtungen und WirtschaftsvertreterInnen werden in den nächsten zwei Jahren das soziales Netz in der Region erweitern, das Vertrauen der älteren Bevölkerung in die jüngere stärken, und vor allem auch die Wirtschaft, die Gemeinden und die Gesellschaft auf die Herausforderungen, die eine – aktiv – alternde Bevölkerung bedeutet, vorbereiten.

Ansätze für das Schneebergland
Maßnahmen, die speziell in der Kleinregion Schneebergland geplant sind:

  • Analyse der demographischen Situation mit dem Schwerpunkt „Alterung der Bevölkerung“ inklusive qualitativer Interviews und Bürger/innen Befragungen
  • Erstellung eines Standortkataloges zur Identifizierung von altersgerechten Infrastrukturen und Wohnstandorten
  • Erarbeitung eines Nahversorgungskonzeptes um möglichen Handlungsbedarf in der Versorgung aufzuzeigen
  • Erstellung von Ortsraumkonzepten für 2 Pilotgemeinden mit dem Fokus auf generationengerechte Ortsraumgestaltung (kurze Wege, barrierefreie Gebäude,…)
  • Sensibilisierung der regionalen Wirtschaft zur Entwicklung von altersgerechten/barrierefreien Produkten und Dienstleistungen für neue Märkte und Zielgruppen
  • Erarbeitung und Erprobung eines Mentoring-Programms mit regionalen Leitbetrieben zur Einbindung älterer Arbeitnehmer/innen in den internen Aus- und Weiterbildungsprozess
  • Ausarbeitung eines Modells „Mobile Hilfe“ – Service für ältere Personen, die gewisse Arbeiten im Haushalt nicht mehr eigenständig erledigen können (Pool ehrenamtlich tätiger Personen)
  • generationenübergreifende Sammlung und digitale Archivierung von Materialien, welche die Regionsgeschichte für die Nachwelt dokumentieren („Regionsarchiv“
  • Senioren- und Generationentreffs, themenspezifische Fachworkshops und grenzüberschreitende Studienreisen zur Förderung der Solidarität und des Erfahrungsaustausches zwischen jungen und älteren Menschen und zur Einbindung älterer Menschen in das soziale und kulturelle Umfeld

Weitere Informationen: Mag. Dr. Ingeborg Derkits (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 676 81220327, M: i.derkits@industriviertel.at

Das Projekt Active Ageing wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich-Ungarn 2007-2013 durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, das Seniorenreferat des Landes Niederösterreich und Ungarn gefördert.

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1 Kommentar

  1. Tech.Rat Bmstr. Ing. Hermann H Fugger

    Die Ansätze sind vielversprechend, der Umsetzung wünsche ich jeden erdenklichen Erfolg!
    H Fugger

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