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Broschüre über weibliche „Role-Models“ in technischen Berufen erhältlich

Broschüre über weibliche „Role-Models“ in technischen Berufen erhältlich

Im Rahmen des EU-Projektes Femcoop wurde eine Role-Model-Broschüre erstellt, in der Frauen über ihre Arbeit/Lehre in technischen Berufen berichten, über ihre Erfahrungen in a-typischen Berufen, über die Faszination technischer Berufe, über ihre Motive warum sie sich für diese Berufe entschieden haben.

Erfahrungsberichte von erfolgreichen Frauen

Angelika Rendl lernt zur Zeit bei der Hirtenberger AG als Werkzeugbautechnikerin: „Es ist faszinierend: es ist Material da, und man kann selber, mit dem eingenen Wissen, daraus ein Werkstück machen. Diese Aufgabe ist komplex, man muss viel mitdenken, ist immer gefordert. Man lernt auch immer Neues!“
Marika Weiglhofer etwa, die für das internationale Produktmanagement bei Baumit Beteiligungen GmbH zuständig ist, half immer schon am Liebsten bei Reparaturen im Haus: „In meinem Beruf ist die Mehrheit männlich. Vielleicht ist es so, dass man als Frau mehr beweisen muss, dass man in dme Beruf gut ist. Damit hatte ich aber nie ein Problem, weil ich mich gerne Herausforderungen stelle!“
„Meine Freunde und Lehrer waren sehr erstaunt über meine Entscheidung,“ erzählt Kimberly Branka schmunzelnd, die bei Spörk Antriebssysteme eine Lehre als Maschinenbautechnikerin absolviert.

Vorteile, die Frauen aus Sicht der Unternehmer mitbringen

Auch ihre Vorgesetzten berichten darüber, warum sie Wert darauf legen, dass sie in ihrem technischen Team nicht nur Männer, sondern auch Frauen haben. So wie Dr. Johannes Wareka, Geschäftsführer von Marzek Etiketten GmbH (Traiskirchen): „Frauen sind in der Regel genauer, konsequenter, ausdauernder. Sie denken sich oft besser in das Projekt/Produkt und den Kunden ein.“ „Generell halte ich Frauen für belastbarer,“ meint etwa Hannes Hofstätter, Leiter der Lehrlingsausbildung bei der Hirtenberger AG: „‚Es ist auch aus sozialen Gründen besser, die Gruppen zu mischen. Das gibt mehr Wettbewerb und bessere Leistungen!“

Tipps für die Berufswahl

In der Broschüre finden sich auch wichtige Tipps für die Mädchen in der Berufsorientierungsphase, die helfen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen. Wie die von Natascha Werdnik, EDV-Technikerin bei Marzek: „Seht euch auch untypische Berufe an! Frauen werden heute nicht mehr ausgegrenzt – sie grenzen sich höchstens selber aus. Es ist wichtig, nicht nur Bekanntes, oder etwas, das von einem erwartet wird, zu machen.“

Die Broschüre ist gratis erhältlich, auf Wunsch inklusive einem methodischen Leitfaden für den Einsatz im Unterricht.
Weitere Informationen: Mag. Barbara Maca (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 676 81220555, E: b.maca@industrieviertel.at, www.femcoop.net

Das Projekt Femcoop wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation ÖSTERREICH-UNGARN 2007-2013, durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, das Land Steiermark, den Regionalverband Industrieviertel, die Wirtschaftskammer NÖ, die Industriellenvereinigung NÖ und Ungarn gefördert.

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1 Kommentar

  1. Corona Rettenbacher

    bitte übersenden Sie mir 3 stück der broschüren „role-models“ – eine geniale idee übrigens!!!!!

    Mag.a Corona Rettenbacher
    Forum Familie Tennengau – Elternservice des Landes Salzburg
    Tennengauhaus auf d. Pernerinsel
    Mauttorpromenade 8, 5400 Hallein
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