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Gemeinsam in eine nachhaltige Energiezukunft

Gemeinsam in eine nachhaltige Energiezukunft

14 VertreterInnen regionaler Energieinitiativen trafen sich zum alljährlichen Vernetzungstreffen im Seminarraum der eNu in Mödling. Unter der Federführung der Energie- und Umweltagentur und dem Regionalmanagement Niederösterreich – Büro Industrieviertel wurde intensiv am gemeinsamen Energiefahrplan 2014 gearbeitet. Erfahrungen wurden ausgetauscht und Kooperationsmöglichkeiten diskutiert.

Die Forcierung der erneuerbaren Energieträger sowie die Steigerung der Energieeffizienz sind mittlerweile zu fixen Bestandteilen der Regionalentwicklung geworden. Zahlreiche lokale und regionale Initiativen tragen in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich dazu bei, die ambitionierten Energieziele des Landes Niederösterreich zu erreichen. Bis 2015 soll zu 100 % der Strom aus erneuerbaren Energiequellen fließen und bis 2020 der Gesamtenergiebedarf zu 50 % aus erneuerbaren Anteilen stammen.

DI Andreas Weiß, Regionalmanager Industrieviertel: „Die Bündelung der Kräfte für die Region ist eine wichtige Voraussetzung um den eingeschlagenen Weg in einen nachhaltige Energiezukunft erfolgreich weiterzugehen. Der stete Zuwachs bei Photovoltaikanlagen, die verstärkten Bemühungen im Bereich der Althaussanierung sowie der kontinuierliche Umstieg auf erneuerbare Energieträgern zeigen, dass die Arbeit der regionalen Akteure sehr wirkungsvoll ist. Zukünftige Schwerpunkte werden im Sinne der Nachhaltigkeit besonders auch im Bildungsbereich zu setzen sein. Gerade in der Regionalentwicklung ist es notwendig, gemeinsam mit allen Beteiligten an einem Strang zu ziehen.

Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ: „Mit der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich wurde DIE zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Energie, Umwelt und Natur für regionale Initiativen, Gemeinden und BürgerInnen geschaffen. Ein besonders wichtiges Anliegen ist es, in den Regionen Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein konzertiertes Handeln aller Beteiligten fördert. Im Energiebereich ist ExpertInnenwissen gefragt, und gerade da können wir den regionalen AkteurInnen viel Unterstützung und firmenunabhängige Fachberatung bieten.“

Hubert Fragner, für Gemeinden zuständiger Bereichsleiter der Energie- und Umweltagentur präsentierte die Erfolgsbilanz aus dem letzten Jahr: „Niederösterreichweit sind aktuell in 500 Gemeinden Energiebeauftragte eingesetzt. Viele Gemeinden aus dem Bezirken Baden, Bruck/Leitha, Mödling, Neunkirchen, Schwechat und Wiener Neustadt arbeiten bereits intensiv mit der Energiebuchhaltung und der Datenerfassung. Die Energiebuchhaltung bietet Gemeinden eine ganz wichtige Grundlage, um ihre Strategien im Energiebereich zu planen und entsprechend Prioritäten zu setzten.“

DI Matthias Komarek, Energieexperte der Energie- und Umweltagentur präsentierte in seinem Vortrag die aktuellen Beratungsangebote zur Photovoltaik Bürgerbeteiligung. Die Netzintegration der PV-Anlagen war ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrages.

Für 2014 stehen viele ambitionierte Projekte der regionalen Akteure auf dem Programm. Im Industrieviertel hat sich die Errichtung von Photovoltaikanlagen in Form von BürgerInnenbeteiligung etabliert. Geplant sind Aktionen zur Bewusstseinsbildung. Die Errichtung von weiteren Photovoltaik-, Windkraft- und Kleinwasserkraftanlagen in der gesamten Region, ist ein wichtiges Thema, um die Energiewende zu schaffen.

Weitere Informationen: Umwelt-Gemeinde-Telefon der Energie- und Umweltagentur: +43 2742 22 14 44 oder www.umweltgemeinde.at

 

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