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Generationengerechtes Bauen in Gemeindeplanung und bei Privaten verankern

Generationengerechtes Bauen in Gemeindeplanung und bei Privaten verankern

Barrierefreie Ortsraumgestaltung und nachhaltiges Bauen – darum ging es in einem Workshop im Rahmen des EU-Projektes Active Ageing des Regionalverbandes Industrieviertel-Projektmanagement, der am 12. Juni 2014 in Bad Fischau-Brunn stattfand. PlanerInnen, GemeindevertreterInnen, HandwerkerInnen, Baumeister, Behörden und Private erarbeiteten gemeinsam Leitlinien mit den wichtigsten Aspekten, die bei Neubauten von Gebäuden und Straßenzügen berücksichtigt werden sollen.

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft betrifft uns – früher oder später – alle. Einen unbehinderter Zugang zu im Alltag benötigten Räumen und Dienstleistungen bereits in der Planung mit zu berücksichtigen kommt zudem billiger, als nachträglich Korrekturen vorzunehmen. Dies gilt für den öffentlichen und privaten Bereich ebenso wie für Dienstleistungs- und Konsumeinrichtungen (Kaffeehäuser, Veranstaltungsräume,…).

Die rennomierte Architektin Anne Mautner Markhof eröffnete den Workshop fachlich mit einem Einblick in ihre Erfahrungen in der Planung von betreuten Wohnanlagen. Baumeister Ing. Reinhard Hackel präsentierte die empfohlenen Maßnahmen zur barrierefreien Ortsraumgestaltung incl. einer Kostenschätzung, die sich aus einer Ortsbegehung der Gemeinden Bad Fischau-Brunn und Gutenstein im Rahmen des Projektes Active Ageing ergaben. Im Anschluss erarbeiteten die TeilnehmerInnen in 2 Arbeitsrunden in Kleingruppen einerseits eine Analyse des eigenen Wohnumfeldes, und andererseits relevante Inhalte bzw. Eckpunkte für ein „Informationsblatt Barrierefreiheit“ für zukünftige BauwerberInnen bzw. Bauwillige, das im Projekt dann finalisiert und publiziert wird.

Weitere Informationen: Mag. Dr. Ingeborg Derkits (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 67681220339, E: i.derkits@industrieviertel.at

Das Projekt Active Ageing (Interregionale Zusammenarbeit zur Förderung von Active Ageing in Pilotgemeinden in Österreich und Ungarn) wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation ÖSTERREICH-UNGARN 2007-2013 durch den Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung, das Seniorenreferat des Landes NÖ und Ungarn gefördert.

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