Facebook
„Keine Angst vor der Technik nötig!“

„Keine Angst vor der Technik nötig!“

„Man kann alles lernen und verstehen, wenn man nur möchte – da braucht man auch vor der Technik keine Angst zu haben!“ machte Mag. Stefanie Bettel, die weibliche (!) Geschäftsführerin der Mack GmbH in Altenmarkt a.d. Triesting den Mädchen der HS Weissenbach Mut, die im Rahmen des EU-Projektes Femcoop des Regionalverbandes Industrieviertel-Projektmanagement am 13.1.2014 sich in ihrem Betrieb als KunststoffformgeberInnen versuchten.

Die Mädchen nutzen die Gelegenheit, sich einen technischen Beruf pilothaft aus der Praxis anzusehen und werkten gemeinsam mit MitarbeiterInnen des Betriebes an einem Gaspedal, das sie vom Rohstoff bis zum Endprodukt selbst herstellten. „Ganz nebenbei“ erfuhren Sie viel von der Arbeit in einem Kunststoffbetrieb. Evita Lössel, eines der drei interessierten Mädchen: „Es ist echt erstaunlich, was man alles aus Kunststoff machen kann, und wenn man sieht, wie aus den paar Granulatkügelchen wirklich ein Werkstück entsteht!“

Eine andere Gruppe bestehend aus 9 Mädchen der NNÖMS Berndorf erkundete am 14.1.2014 den Betrieb von Erich Marker, der im Bereich Malerei und Fassadengestaltung tätig und in Pottenstein ansässig ist. Mit Spezialanzügen und Handschuhen ausgerüstet probierten sie verschiedene Maltechniken aus und versuchten sich an der Herstellung von Stukkaturen. „Wir haben zur Zeit zwei Lehrmädchen, und freuen uns sehr über sie. Sie bereichern das Team ungemein, auch weil sich wegen ihnen die Burschen mehr anstrengen,“ freut sich Michael Pacher von der Marker GmbH.

Im Rahmen des Projektes Femcoop sollen junge Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren auf technische Berufe als vielversprechende Option für ihre berufliche Zukunft aufmerksam gemacht werden. Durch das Eröffnen von atypischen Frauenberufen soll auch dem FacharbeiterInnenmangel regional entgegengewirkt werden.

Weitere Informationen: Mag. Barbara Maca (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 676 81220555, E: b.maca@industrieviertel.at

Das Projekt Femcoop wird gefördert im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich-Ungarn 2007-2013 durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, das Land Steiermark, die Industriellenvereinigung Niederösterreich, die Wirtschaftkammer Niederösterreich, den Regionalverband Industrieviertel und Ungarn.

« zurück

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*