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Mädels erkunden in 10 Stationen bei Hirtenberger technische Berufe

Mädels erkunden in 10 Stationen bei Hirtenberger technische Berufe

Im Rahmen des EU-Projektes FEMCOOP des Regionalverbandes Industrieviertel-Projektmangament stellte die Hirtenberger AG zehn Mädchen der IMS Leobersdorf am 17. Jänner 2014 die gesamte Lehrwerkstätte zur Verfügung. In einem 10-Stationen-Betrieb erkundeten die technisch interessierten Mädels die dort ausgebildeten technischen Berufe – angeleitet durch die Hirtenberger-Lehrlinge, darunter 3 (!) Mädchen.

Technische Berufe versprechen Jobsicherheit, gute Verdienstmöglichkeiten und eine variantenreiche Ausbildung von Lehre bis zur Hochschule. Das haben die zehn Mädels erkannt und nutzten das Angebot des Projektes FEMCOOP, sich intensiv mit diesen Möglichkeiten auseinander zu setzen. Nach einem Vorbereitungsunterricht in der Schule ging es ab in die Praxis. Bei der Hirtenberger AG fertigten sie maschinell eine Standuhr und lernten dabei viel über den Beruf einer Maschinenbauerin oder Werkzeugmacherin, wie die Maschinen programmiert werden, was damit hergestellt werden kann, u.v.m.

Wertvolle Einblicke in die Praxis

„Es ist schon cool zu sehen, wie aus so einem Metallklotz echt eine Uhr entsteht! Vorher habe ich mir gar nicht vorstellen können, wie das geht,“ staunt Vanessa. „Man muss schon ganz schön was im Kopf haben, um so einen Beruf machen zu können – das habe ich mir vorher nie gedacht,“ freut sich Beyza über den Einblick. Sie ist eines der zwei Mädchen, die sehr interessiert und geschickt waren – und die sich die Ausbildungsleiter am liebsten gleich hierbehalten hätten: „Die Hoffnung ist groß, dass sich mehr Mädels durch solche Initiativen in technische Berufe wagen. Wir sind immer sehr froh, wenn wir zumindest 2-3 Mädchen unter unseren Lehrlingen haben – Frauen halte ich für belastbarer und sie denken anders, kommen auf ganz andere Ideen. Das ist enorm wichtig für die Qualität der Arbeit und die Dynamik in einer Gruppe,“ erklärt Hannes Hofstätter, Leiter der Lehrausbildung bei Hirtenberger, das große Engagement, das er in das Projekt einbringt.

Am 23. Jänner 2014 werden die Mädels ihre Werkstücke und Erfahrungen ab 18.30 Uhr in der Polytechnischen Schule Pottenstein präsentieren. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden u.a. ExpertInnen wertvolle Tipps für die Berufsorientierung geben, und die am Projekt teilnehmenden Betriebe sich im Rahmen einer „kleinen Lehrstellenmesse“ präsentieren. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen (Programm siehe PDF unten)!

Weitere Informationen: Mag. Barbara Maca (Regionalverband Industrieviertel-Projektmanagement), T: +43 676 81220555, M: b.maca@industrieviertel.at

Das Projekt Femcoop wird gefördert im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich-Ungarn 2007-2013 durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, das Land Steiermark, die Industriellenvereinigung Niederösterreich, die Wirtschaftkammer Niederösterreich, den Regionalverband Industrieviertel und Ungarn.

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