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Noch mehr Garagenplätze für NÖ-Pendler in Wien

Noch mehr Garagenplätze für NÖ-Pendler in Wien

Neun Standorte in U-Bahn-Nähe um 55 Euro pro Monat!
Für niederösterreichische PendlerInnen stehen seit September dieses Jahres rund 1.290 Garagenplätze in Wien zu besonderen Konditionen zur Verfügung. Dieses Kontingent konnte durch die Bemühungen des Landes Niederösterreich um zwei weitere Standorte und damit um 110 zusätzliche Garagenplätze noch erweitert werden.
Die mit den Betreibern verhandelten Kontingente sind um 55 Euro pro Monat oder 550 Euro im Jahr zu mieten. Die neun Standorte in den Bezirken Leopoldstadt, Landstraße, Alsergrund sowie Favoriten, Brigittenau und Donaustadt (mit je zwei Garagen) befinden sich jeweils in U-Bahn-Nähe. Die ersten Stellplätze sind bereits vergeben. Das Kontingent der Garage in der Türkenstraße beispielsweise ist bereits erschöpft.

Wie kommen PendlerInnen zu ihrem vergünstigten Garagenplatz? Das Anforderungsformular ist auf der Internetseite der Mobilitätszentralen Niederösterreich unter www.n-mobil.at/pendlergaragen abrufbar. Dieses ist gemeinsam mit einer aktuellen Meldebestätigung an die Mobilitätszentrale der jeweiligen Hauptregion zu schicken. Der Mietvertrag wird direkt zwischen AntragstellerIn und Garagenbetreiber abgeschlossen.

Die Stimme eines Pendlers aus einer der Regionen, aus denen die öffentliche Anreise mit langen Wegen verbunden ist: „Die Idee, Pendlergaragen in Wien zu leistbaren Preisen zu schaffen, ist genial. Durch die Garagenplätze verkürzt sich meine tägliche Pendelzeit um knapp eine Stunde. Tolle Aktion, tolle Abwicklung!“.
Die Pendlergaragenplätze haben sich bereits in den ersten Monaten für viele zu einem echten Mehrwert entwickelt, wenn es darum geht, möglichst zeit- und ressourcenschonend an den Arbeitsplatz oder die Ausbildungsstätte zu kommen. Zudem leistet die Aktion einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz, indem sich PendlerInnen zu Fahrgemeinschaften zusammen finden und die Kosten für den Stellplatz teilen.

Neben den Garagenplätzen in Wien forciert das Land NÖ auch weiter das bundeslandeigene P&R-Bauprogramm, um den PendlerInnen bereits vor den Stadtgrenzen Wiens den Umstieg auf die Öffis zu erleichtern: „Wir haben heute mit rund 35.400 PKW- und rund 23.000 Zweirad-Stellplätzen mehr Park-and-Ride-Plätze als alle anderen acht Bundesländer zusammen“, so Verkehrslandesrat Wilfing. Ziel sei es, die Anzahl bis 2025 auf 50.000 zu erhöhen.

Weitere Informationen: Mag. Wibke Strahl-Naderer, Mobilitätsmanagerin Industrieviertel, Regionalmanagement Niederösterreich, M 0043 676 812 20 552, industrieviertel@n-mobil.at

Die fünf Mobilitätszentralen Niederösterreichs sind die ersten Anlaufstellen für Gemeinden, wenn es um Information und Koordination in Sachen Mobilität geht. Minimale Anpassungen im Fahrplan oder in der Linienführung können den Ausschlag dafür geben, das Auto stehen zu lassen und auf Bus und Bahn umzusteigen. Die bessere öffentliche Erreichbarkeit bedeutet für die Menschen eine höhere Lebensqualität und für die Gemeinden eine Steigerung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit. Denn das ist das erklärte Ziel des REGIONALMANAGEMENT NIEDERÖSTERREICH: die Vorteile eines koordinierten Verkehrsangebotes sollen auch Ihrer Gemeinde auf die Sprünge helfen!

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