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15 Jahre Regionaler Entwicklungsverband Industrieviertel

15 Jahre Regionaler Entwicklungsverband Industrieviertel

Unter dem Motto „Rückblick & Vorschau“ beging der Regionale Entwicklungsverband Industrieviertel im Schloss Katzelsdorf am 21. November seine 15 Jahr-Feier.
Die Obleute Stadträtin KR Ingrid Winkler und LAbg. Bgm. Franz Rennhofer konnten 160 TeilnehmerInnen zur regionalen Zeitreise im Schloss Katzelsdorf begrüßen. WegbegleiterInnen (Abgeordnete, Bürgermeister, Obleute, Regionsvertreter…*) von damals und heute ließen im Rahmen von 6 Stationen die Regionalentwicklung der letzten 15 Jahre Revue passieren und berichteten ihre Highlights aus 15 Jahren Regionalverband. Landesrat Mag. Karl Wilfing gratulierte zum Jubiläum und unterstrich die Bedeutung der Regionalverbände in Niederösterreich sowie in Europa, da sie die Mitsprache der Regionen organisieren, Innovationen ermöglichen und Kooperationsplattformen bilden. Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin gab den TeilnehmerInnen einen Ausblick welche Erfordernisse und Herausforderungen künftig in der Regionalentwicklung zu erwarten sind.

Wie alles begann…
Was infolge des österreichischen EU-Beitritts 1995 im Jahr 1996 begann, entwickelte sich zu einer erfolgreichen Kooperationsstruktur der beteiligten Gemeinden. Den Zusammenhang des Regionalverbandes mit dem Land Niederösterreich und der Europäischen Union hob Landesrat Wilfing deutlich hervor: „Europa hat uns Frieden und Wohlstand gebracht. Österreich und ganz besonders Niederösterreich haben maximal von Europa profitiert. Die Regionen sind nun am Weg in die Zukunft Europas von großer Bedeutung. Der Regionale Entwicklungsverband Industrieviertel, der infolge des EU-Beitritts Österreichs gegründet wurde, hat das bereits vor 15 Jahren deutlich gemacht und ist seither ein wichtiger und verlässlicher Partner für die regionale Entwicklung im Industrieviertel“

Innovationen made in Industrieviertel…
Regionale Innovationen bzw. neue Ideen und Initiativen zu entwickeln sind eine der Kernaufgaben des Regionalverbandes. Offen sein für Neues und „Verrücktheiten“ zulassen sind wichtige Eigenschaften für das Vorankommen der Regionen. Der Regionalverband entwickelte sich zur Keimzelle für etliche regionale Innovationen. Innovationen wie etwa die Telematik-Initiative oder das Projekt „Ungarische Sprache in Schulen“ waren Ausgangspunkt für spätere landesweite Aktivitäten.

Über die Grenzen…
Ziemlich rasch etablierte sich der Regionalverband als Kompetenzzentrum für die Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen in Ungarn und der Slowakei. Die ersten sogenannten INTERREG Projekte der Region wurden federführend vom Verband durchgeführt und man begleitete Gemeinden, Vereine und Initiativen bei der Zusammenarbeit mit den Nachbarn.
Aber nicht nur über die Staatsgrenze wurde und wird gearbeitet – auch Bundesländer-Grenzen wurden durch Projekte wie den Welterbe Managementplan Semmeringbahn oder der Aufbau des Stadt-Umland-Management Wien-NÖ überwunden.

Einheitliche Strukturen für Kooperationen…
Als Geburtshelfer fungierte der Regionalverband bei der Gründung der Klein- bzw. LEADER Regionen. Die Gemeinden wurden beim Aufbau dieser kleinräumigeren gemeindeübergreifenden Kooperationsplattformen unterstützt und werden stetig im Rahmen von Projekt- und Förderberatung in ihrer Arbeit unterstützt.

Was bringt die Zukunft…2025?
Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin präsentierte den TeilnehmerInnen die Zukunftstrends der Regionalentwicklung. Regionalität, Natur und Authentizität sind DIE Themen der Zukunft. Im Energiebereich etwa wird die Regionalentwicklung gefordert sein die Veränderungsbereitschaft der BürgerInnen zu unterstützen. Dies kann mit Maßnahmen und Programmen passieren, die den Beitrag jedes Einzelnen sichtbar machen.

* darunter die Abgeordneten Klaus Schneeberger, Franz Rennhofer und Franz Gartner; Regionalmanager und Geschäftsführer des Regionalverbandes Andreas Weiß, die ehemaligen Obmänner Oberst i. R. Karl Pietsch und Bgm. Hans Ledolter; die Bürgermeister und Kleinregionsobleute Josef Laferl, Walter Kahrer und Irene Gölles; die Hofräte DI Ilse Wollansky und Prof. Friedrich Zibuschka vom Amt der NÖ Landesregierung

Rückfragen:
Regionaler Entwicklungsverband Industrieviertel
DI Andreas Weiß (Geschäftsführer)
a.weiss@industrieviertel.at
0676 812 20209
www.industrieviertel.at

 

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