RegIonCo
Um die wesentlichen Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Projekt Med Austron Interreg weiter zu vertiefen bzw. umzusetzen, erfolgt im Rahmen von RegIonCo eine weitere Zusammenarbeit zwischen Österreich und Ungarn in den Bereichen Patientenlogistik (elektronischer Patientenakt, Sozialversicherungsrechtliche Fragestellungen, Patiententransport…), Zusammenarbeit in der Krebsforschung und Freizeit- und Tourismusinfrastruktur für zukünftige Patienten und deren Angehörige.

Um die positiven regionalen Auswirkungen des Strahlentherapiezentrums „MedAustron“ optimal nutzen zu können, erfolgte im Rahmen von Med Austron Interreg eine Weiterentwicklung und Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Österreich und Ungarn.
Die BewohnerInnen der Kleinregion Schwarzatal erfahren in vielen Lebensbereichen, die Auswirkungen von gelungener oder fehlender Integration für sich und ihre Familien. Bildung, Wohnen, Soziales und Gesundheit, Arbeit und Wirtschaft….. Integration ist eine Querschnittsmaterie, die sich in vielen Bereichen wieder findet und die jedenfalls nicht an der Gemeindegrenze halt macht. Eine Tatsache, der sich die 8 Gemeinden der Kleinregion Schwarzatal bewusst sind. Zur gemeinsamen Ausrichtung in der Integrationsarbeit wurde im Frühjahr 2011 das Projekt „Integrationsimpulse Schwarzatal“ ins Leben gerufen.
„Weltkulturerbe Architektur Semmeringbahn“ – Dabei geht es in erster Linie um die Erarbeitung von Empfehlungen zur Baugestaltung in der Region, für Sanierungs- und Neubauvorhaben. Dargestellt werden soll, wie man historische und moderne Baukultur in Einklang bringen kann. Die Empfehlungen sind als Instrument für die Gemeinden als Baubehörde als auch für interessierte Bauwerber gedacht. Die Erarbeitung erfolgt anhand der Pilotgemeinden Breitenstein und Payerbach und von Herbst 2011 bis Frühjahr 2012. Das Thema Welterbe-Architektur findet sich auch in der „Gebrauchsanweisung“ für das Welterbegebiet, dem sog. Managementplan wieder. Der Regionale Entwicklungsverband Industrieviertel unterstützt die Region in der Projektdurchführung und als finanzierender Partner.
Die Semmeringbahn wurde 1998 gemäß den Welterbe Kriterien (ii) und (iv) in die Welterbeliste eingeschrieben. Die Anerkennung einer Auszeichnung als UNESCO Welterbe bringt auch Verpflichtungen mit sich. Dabei handelt es sich vor allem um einen sorgsamen Umgang mit dem Welterbegebiet. Die Gemeinden der Kleinregion Semmering-Rax, entlang der Semmeringbahn sind sich dieser Aufgabe bewusst und haben gemeinsam mit den steirischen Gemeinden Spital am Semmering und Mürzzuschlag einen Managementplan für das Welterbe „Semmeringbahn und umgebende Landschaft“ erarbeitet. Dabei wurden die wesentlichen nationalen und lokalen Stellen in Österreich mit eingebunden. Eine wesentliche Grundlage bilden die bestehenden Gesetze, rechtsverbindlichen Dokumente und Erlässe von Bund, Land und Gemeinden sowie örtlichen und überörtlichen Planungen.
Das Projekt Citynet zielte auf die Vertiefung der grenzüberschreitenden Kooperation von regionalen Klein- und Mittelzentren im Industrieviertel, dem Burgenland und Westungarn ab. Folgende Unterstützungsangebote waren für die beteiligten Orte abrufbar:

